Combined Ratio deutlich verbessert
Zurück in den schwarzen Zahlen: R+V erzielt in Kfz-Sparte wieder Gewinne

Die R+V Versicherung ist 2025 deutlich gewachsen und erzielt in der lange defizitären Kfz-Sparte wieder ein versicherungstechnisches Plus. Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen der Gruppe um 8,6 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro. Im deutschen Erstversicherungsgeschäft legte das Beitragsvolumen sogar um 9,3 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro zu und wuchs damit stärker als der Markt. Das gab der Versicherer jetzt bekannt.
Besonders erwähnenswert ist die Entwicklung der Kfz-Sparte: Hier stiegen die Beitragseinnahmen des drittgrößten deutschen Kfz-Versicherers im vergangenen Jahr um 9,6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Ein Erfolg zeigt sich auch beim Blick auf die Ertragsseite: Die Combined Ratio verbesserte sich von 103 Prozent auf 96 Prozent. Damit arbeitet die Sparte nach einer Phase mit versicherungstechnischen Verlusten wieder profitabel – trotz weiterhin hoher Reparatur- und Ersatzteilkosten.
Auch das übrige Schaden-Unfallgeschäft entwickelte sich stabil. Insgesamt wuchs der Bereich um 6,7 Prozent auf 8 Milliarden Euro. Das Firmenkundengeschäft legte um 5,8 Prozent zu, das Privatkundengeschäft um 5,5 Prozent.
In der Lebens- und Pensionsversicherung stiegen die Beiträge um 12,1 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro – deutlich stärker als im Markt. Wachstumstreiber war mit einem Plus von 28,8 Prozent vor allem das Einmalbeitragsgeschäft.
Auch die Krankenversicherung setzte im vergangenen Geschäftsjahr ihren Wachstumskurs fort. Die Beitragseinnahmen stiegen um 7,6 Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro. Bis 2030 möchte die R+V ihre Beitragseinnahmen auf insgeamt 25 Milliarden Euro steigern.
Die Kfz-Versicherung der R+V ist wieder profitabel: Die Combined Ratio sank von 103 auf 96 Prozent .
Deutliches Beitragswachstum: Die Konzernbeiträge insgesamt stiegen um 8,6 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro.
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